BIOGRAPHIE

 

 

Viele Jugendlich denken sie hätte schon immer alles in den Schoß gelegt bekommen, aber wer sich ein bisschen mit dem Leben von Christina befasst merkt, das sie nicht immer so ein strahlendes Mädchen war. Schon in der Grundschule wurde sie von vielen Schülern gehänselt.
Da sie bei Star Search auftrat, war sie schon eine kleine Berühmtheit, doch damit konnten sich die Mitschüler nicht anfreunden .
Im Gegenteil: Christina wurde öfters von eifersüchtigen Mädchen verprügelt.
Ein schwerer Schlag in ihre Seele, denn sie wollte einfach nur singen. Auch ihre Mutter bekam dies immer öfter zu spüren.
Ihre Eltern (Die Mutter hatte sich bereits von Christinas Vater getrennt und lebte nun mit einem anderen Mann zusammen) zogen mit ihr nach Wexford, Pennsylvania um ein neues Leben anzufangen.
Zu Beginn konnte sich Christina gut in die Klasse einbringen, doch durch ihre ständigen Castingbesuche erschien sie öfter nicht zum Unterricht.
Mit 9 Jahren hatte sie an einem Micky Mouse Club Casting teilgenommen, die sie aber wegen ihres niedrigen Alters nach Hause schickten.
Jahre später erhielt sie dann wieder eine Einladung. Diesmal hatte sie mehr Glück. Sie wurde ein festes Mitglied im Micky Mouse Club indem auch Justin Timberlake und Britney Spears tanzten.

Doch wo Erfolg ist sind auch Neider. Wenn Christina nicht drehte musste sie wieder in die Schule, wo die anderen schon darauf warteten ihr eins auszuwischen. Aus Eifersucht zerstachen sie sogar die Reifen vom Auto ihrer Mum.
Um es nicht noch zum äußersten kommen zu lassen musste Christina sich einen Privatlehrer nehmen. Endlich konnte Chrissie das tun was sie sich wünschte: Vor Publikum zu singen und zu tanzen. Als der Micky Mouse Club abgesetzt wurde brach für sie eine Welt zusammen. Nun stand sie wieder ganz am Anfang. Um ihren Traum nicht aus den Augen zu verlieren nahm sie weiterhin an Castings teil so hatte sie die einmalige Chance  für die Pittsburgh-Spiele als Eröffnungssängerin aufzutreten. Sie schmetterte die US Nationalhymne ins Mikro mit einer starken und ausdrucksvollen Stimme. So was hatte niemand erwartet. Sie war noch nicht mal volljährig. Ihr Auftritt war ein riesen Erfolg.
Als sie 16 war zog sie mit ihrer Mutter nach New York. Sie nahm Demo Tapes auf und sendete sie an berühmte Labels. Von vielen bekam sie eine Absage denn ihr Tape war nicht hervorragend bis auf den Song "Obvious". Dieser Song brachte RCA dazu Christina einzuladen. Sie waren von Christina begeistert und hatten auch schon bald den passenden Song . "Reflection", der Titelsong von "Mulan" und sehr schwer zu singen, sollte den Plattenbossen zeigen was sie drauf hatte.
Einem normalen Menschen würde die Tonhöhe zur Verzweiflung bringen, aber Christina meisterte sie mit Bravur! Sie sang Tag und Nacht und arbeitete an ihrer Stimme, bis sie es schaffte den Song ohne einen Patzer zu singen. Was sonst nur erfolgreiche und erfahrene Sängerinnen schafften (manche von denen schaffen es auch nach 10 Jahren nicht) machte Christina keine Schwierigkeiten mehr. Sie sang den Song ohne einen schiefen Ton. Doch ihre Single verkaufte sich nur schleppend. Aber an aufgeben dachte sie noch lange nicht. Alle ihre MMC Freunde (Britney, Justin usw.) hatten bereits Erfolg, was sie kurzzeitig verzweifeln lies, denn sie war überzeugt kein Stück schlechter als sie zu sein. Wochenlang suchet sie nach einem passenden Song bis RCA eines Tages " Genie in a bottle" zugeschickt bekamen. Als sie ihn hörte schrie sie nur: "Das ist mein Song"! Schnell hatte sie ihn eingesungen und er schoss nach 2 Wochen auf 1. Dieser Erfolg überraschte selbst Christina. Endlich wurden ihre Träume wahr. Trotz des Erfolges wollte sie, wie jedes Mädchen, zum Abschlussball und sehen was sich in der Schule getan hatte.  Alle waren freundlich bis der DJ Christinas Song auflegte. Schlagartig verließen sie die Tanzfläche.  Sie nahmen ihr den Erfolg immer noch übel, dachten sie wäre arrogant und oberflächlich. Traurig verließ sie die Schule, an die sie niemals wieder zurück kehren würde.
Die Arbeit an ihrem neuen Song "What a Girl Wants" lenkte sie ab. Er war wie "Genie in a bottle ein riesen Hit. Schon nach kurzer Zeit folgte ihr erstes Album "Christina Aguilera" und zahlreiche weitere Arbeiten wie "Come on Over",
"Christmas Time"  uvm., Konzerte und Gemeinschaftsproduktionen. 2000 sollte sie dann endlich für ihre Arbeit ausgezeichnet werden. Sie war für den Grammy nominiert in der Kategorie "Best New Artist".
Christina erschien zwar, machte sich aber keine Hoffnung an diesem Abend zu gewinnen, denn es waren viele andere Stars wie Britney Spears ebenfalls nominiert. Als dann ihr Name ertönte konnte sie vor Schreck nur starr auf ihrem Platz sitzen und anfangen zu zittern. Sie ging langsam nach vorne und sagte dabei glücklich in die Kamera "Mum", denn ohne ihre Mutter hätte sie es nie so weit gebracht.
Als sie den Preis entgegen nahm fing sie an zu weinen und für sie stand fest: Sie kann alles schaffen wenn sie es nur will.

Nach ein ein paar anstrengenden Jahren zog sie sich zurück, um an neuen Sachen zu arbeiten und sich um ihre Beziehung zu kümmern.
Ihr Ex-Lover Jorge Santos hatte sie betrogen und nun fand sie Trost bei ihrer ersten und einzigen Liebe Jordan Bratman.
Er ist vielleicht kein Modeltyp, aber Christina sagt das es ihr nicht auf das Aussehen ankommt sonder auf Treue, Verständnis und Zärtlichkeit.

Zurück zu ihrem Album. Die Aufnahmen machten Christina zu schaffen, denn der Song "I'm OK " handelt von den Kindesmisshandlungen von ihrem Vater. Als sie den Song sang musste sie sich auf den Boden legen und öfter brach sie in Tränen aus.
Ende 2002 war es dann soweit, ihr lang ersehntes Album " Stripped " kam heraus. Und man merkt es schon am Namen das dieses Album ihr wahres Ich zeigt. Aber das Wort Stripped bezieht sich keines falls auf ihre neuen freizügigen Fotos sondern auf den Seelenstrip den sie hinlegte. Ihre erste Singleauskopplung "Dirrty" wurde bei  den Fans hungrig aufgenommen, doch die Eltern fanden das der Song zu viele Anspielungen hatte und das das Video hart an der Pornogrenze sei.
Eine Aussage die Xtina wütend machte. " Wenn ein Mann mit halbnackten Mädchen in Videos herummacht gilt das als geil und völlig normal aber eine Frau die ihre Sexualität auslebt ist gleich billig und eine Schlampe. Aber ich bin gerne eine Schlampe, die nimmt sich was sie will und lässt sich nichts vorschreiben. " Harte Worte aber damit hat sie wohl recht.  Der nächste Song " Beautiful" überraschte die Kritiker und ließ böse Zungen verstummen. Im Video sieht man verschiedene Menschen mit verschiedenen "Problemen". Doch für Christina sind sie alle gleich, ob magersüchtig, homosexuelle, Punker oder Transvestiten. Jeder ist schön in seinem eigen individuellen Stil.
Wer dachte jetzt müsste Christina langsam der Zündstoff ausgehen der hat sich getäuscht. Mit "Fighter" lieferte sie einen richtigen Rocksong ab. Aber kein Song ohne Message. Christina "dankt " ihrem Vater dafür, das sie durch ihn eine starke Persönlichkeit geworden ist. Sie zeigt allen wie sie gefühlt hat und wie sie ihre Wunden heilte. "Fighter " ist einer ihrer persönlichsten Songs. Als viertes fegte sie mit " Can't hold us down" durch die Charts. Auch hier zeigt sich die Benachteiligung von Frauen. Im Video macht Christina obszöne Andeutungen. Ein gefundenes Fressen für "Cutter". Schnell wurden die Szenen herausgeschnitten und durch andere ersetzt. Frustriert sagte Xtina in einem Interview, dass sie solche Leute die so etwas zensieren absolut bescheuert finden den ein Mann der sich bei ihr im Video in den Schritt greift natürlich nicht herausgeschnitten wurde!

Mitte 2003 machte sie die USA erst mit ihrer "Justified & Stripped " Tour heiß, im Oktober kam sie dann zu uns nach Deutschland. Zwar waren ihre Deutschland Konzerte nur zu 80 Prozent ausverkauft, für Fans und Kritiker stand jedoch fest das dieses Konzerte vor Talent, Ausstrahlung, Erotik  und Emotionen nur so sprühte. Ihr Konzert war das Highlight des Jahres. Mit einer voll gepackten Setlist brachte sie 90 Minuten die Hallen zum kochen.  In Lederoutfits, Strapsen und kurzen Röcken tanzte sie bis die Fans reihenweise umfielen und am Ende verließ jeder der auch nur den kleinsten Zweifel hatte das Konzert mit einem riesen Lächeln.

Als Ende 2003 "The Voice Within" erschien zeigte sie sich wieder gefühlvoll. Ihre sanfte Stimme macht den Song zu einer wunderschönen Ballade. Im Video sitzt sie nur im Samtkleid auf einer Kiste und singt sich die Seele aus dem Leib. Wieder ein Hit!

 

 

 

Wikipedia.org:

 

Aguilera vollzog 2004 einen Wechsel hin zu einem erwachseneren Image. Sie änderte erneut ihre Haarfarbe, nahm den Werbesong Hello für Mercedes-Benz auf und stellte sich für Werbezwecke für die A-Klasse des Automobilherstellers zur Verfügung.

Im Vorfeld der amerikanischen Präsidentschafts-Wahlen engagierte sie sich in einer Kampagne dafür, dass junge Leute zur Wahl gehen sollten. Dies unterstrich sie auch bei Auftritten in Talk-Shows wie der von Oprah Winfrey und einer Show auf MTV, die sie moderierte. Ende 2004 veröffentlichte Aguilera zwei Singles, Car Wash aus dem Soundtrack des Films Große Haie – Kleine Fische und Tilt Ya Head Back als Kooperation mit Nelly, die außerhalb der USA recht erfolgreich waren. Im November 2004 wurde außerdem ihre erste Live-DVD von einer Konzert-Tour im Vereinigten Königreich veröffentlicht. Dezember 2004 stellte sie Ihr Parfum Xpose vor, welches es bis jetzt noch nicht in Deutschland zu kaufen gibt.

Februar 2005 gab sie ihre Verlobung mit Jordan Bratman (* 4. Juli 1977), einem US-amerikanischen Musikproduzenten bekannt, den sie am 19. November 2005 in Napa Valley, Kalifornien heiratete. Für eine Zusammenarbeit mit Herbie Hancock – ein Cover von Leon Russell – im August 2005 erhielten die beiden eine Grammy-Nominierung und traten gemeinsam bei der Verleihung auf. Außerdem erinnerte sie sich ihrer Wurzeln und trat beim 50. Geburtstag von Disneyland auf, wo sie „When You Wish Upon a Star“ vortrug. Sie arbeitete auch mit Andrea Bocelli bei dem Lied „Somos Novios“ zusammen. Das dazugehörige Album „Amore“ von Bocelli wurde Anfang 2006 veröffentlicht.

Aguilera hat mehrfach ihr Interesse bekundet, Schauspielerin zu werden. Die ihr bis dahin angebotenen Rollen hat sie jedoch stets abgelehnt. Sie lehnt es ab, Rollen zu übernehmen, die ihr oder ihrem Charakter ähneln und wartet weiter auf passende Angebote.

Am 11. August 2006 veröffentlichte sie ihr drittes Studioalbum unter dem Titel „Back to Basics“. Es beinhaltet die Hitsingle „Ain't No Other Man“ und ist von der Musik der 20er, 30er und 40er Jahre beeinflusst. „Back to Basics“ konnte sich in 17 Nationen auf dem ersten Platz der Charts platzieren.

Anfang des Jahres wurde die dritte Single-Auskopplung Candyman veröffentlicht. Sie konnte wie ihre Vorgänger-Single Hurt in den USA nicht an den Erfolgen der ersten Single Ain’t No Other Man anknüpfen. In Australien/Ozeanien wurde es ein großer Erfolg.